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Die Lehre vom individuellen Stoffwechseltyp
Jeder Mensch besitzt seinen eigenen Stoffwechseltyp. Daraus resultiert sein individueller Bedarf an Mikronährstoffen (wie z.B. Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemente und Ballaststoffe) sowie an Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß (Makronährstoffe), der sowohl von genetischen Voraussetzungen als auch von unseren Lebensgewohnheiten abhängt. 

Die Gesundheit ist nur dauerhaft mit einer optimalen und typgerechten Ernährung zu erreichen und zu erhalten. Nicht optimale Ernährung kann durch Nährstoffmangel zu einer Mangelernährung führen. Damit nimmt die Anfälligkeit für akute Krankheiten und degenerative Prozesse zu bzw. kann damit zum Ausgangspunkt für chronische Krankheiten werden.

Eine optimale Ernährung setzt voraus, dass Sie Ihren Stoffwechsel kennen.

Die Entwicklung

Metabolic Typing basiert auf vielen wissenschaftlichen Studien (seit 1919) und wird seit Mitte der 80er Jahre in den USA angewendet.

Die Kernaussage des Metabolic Typing besagt, das jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel hat.
Der Stoffwechsel beinhaltet die Summe vieler biochemischer und physikalischer Abläufe im Körper, die das Leben erhalten. Er orientiert sich am augenblicklichen Bedarf des einzelnen Menschen. Aus diesem Gund ist der Stoffwechsel keine feste, sondern eine variable Größe, die u.a. von genetischen, hormonellen und psychischen Faktoren gesteuert wird.

Heute weiß man, dass der Nährstoffbedarf des Menschen eine höchst individuelle Angelegenheit ist. Es gibt erhebliche Unterschiede bei der Größe der inneren Organe. Zudem weisen Gehirnstruktur, Nervensystem, Blutbahnen und Muskulatur individuelle Muster auf. Auch die Reaktionen auf Reize, die Atemfrequen, der Herzschlag und viele weitere Körperfunktionen zeigten sehr individuelle Muster.

Die menschliche Individualität beschränkt sich also nicht auf äußere Merkmale, sondern reicht tief bis in den Zellaufbau hinein und beinflusst den Nährstoffbedarf.

Die Hauptelemente des Metabolic Typing

Das Autonome Nervensystem

Einer der Hauptkontrolleure des Stoffwechsels ist das autonome Nervensystem. Nach den Erkenntnissen, auf denen die Methode des Metabolic Typing beruht, ist das sog. autonome Nervensystem für den Stoffwechsel von Bedeutung. Man unterscheidet danach den Sympathiskustyp und Parasympathikustyp.

Die Methode des Metabolic Typing basiert weiter auf der Annahme, dass die meisten Menschen entweder stärker vom Sympathikus oder vom Parasympathikus beeinflusst sind. Unterschiede im Stoffwechsel führen danach zu verschiedenen Stoffwechseltypen mit unterschiedlichem Nährstoffbedarf. Dies wiederum beinhaltet nicht nur Unterschiede bei der Nährstoffverwertung, sondern wirkt sich sowohl körperlich wie auch emotional aus. Diese Erkenntnis führte schließlich zu der Annahme, dass die Zugehörigkeit zu einem Stoffwechseltyp auf entsprechende Verhaltensweisen oder Erkrankungen schließen lässt.

Ein Beispiel:

Viele Menschen stehen täglich unter starkem Stress, wodurch der Sympathikus sehr aktiv ist und immer mehr an Einfluss gewinnt. In der Folge kommt es zu Nervosität, beschleunigtem Puls, die Verdauung wird schlechter und es treten Schlafstörungen auf. Wenn jetzt unwissentlich Nahrungsmittel gegessen werden, die den Sympathikus anregen, wie z. B. Fleisch oder Fisch, können sich über diese falsche Nahrungsmittelauswahl Symptome noch verstärken. Werden dagegen Nahrungsmittel gewählt, welche den Paraympathikus stärken, z. B. Obst- und Gemüse, wird sie ruhiger und ihre anderen negativen Symptome werden sich ebenfalls nachhaltig bessern.

Bei dem auf dieser Homepage vorgestellten Ernährungsprogramm des Horisan Metabolic Typing® handelt es sich um ein neuartiges Verfahren, das auf einem alternativmedizinischen Ansatz beruht. Alle Angaben über Eigenschaften und Wirkungen des Ernährungsprogramms gehen auf die Erkenntnisse bei der Entwicklung der Methode selbst bzw. Erfahrungen bei dessen Anwendung zurück und entsprechen nicht unbedingt dem Meinungsstand in der herrschenden Wissenschaft. Das gilt ebenso für das vorgestellte medizintechnische Gerät EVA 3000.